Ist eine risikoadaptierte Therapie beim nicht-seminomatösen Keimzelltumor im klinischen Stadium I möglich?
A. Heidenreich, S. Neubauer, J. W. Moul · Aktuelle Urologie · 1998 · Heft 03 · S. 93-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die Debatte um eine optimale Behandlung der Patienten mit einem nicht-seminomatösen Keimzelltumor im klinischen Stadium I wird äußerst kontrovers geführt, da mit der nervenschonenden RPLA, der primären Chemotherapie und der Surveillance drei gleichwertige Therapieoptionen in bezug auf die langfristige Überlebensrate existieren. Aufgrund des jungen Alters der Patienten rücken Fragen nach der Lebensqualität in den Vordergrund, so daß die Entwicklung objektiver und reproduzierbarer Prognosefaktoren, die eine individualisierte, risikoadaptierte Therapie zulassen nicht nur wünschenswert, sondern drin…