Hypophosphatämische Osteomalazie im Erwachsenenalter
S. Löhr-Schwaab, C. Wanner, W. D. Reinbold, C. Schümichen, J. Schölmerich, H. E. Schaefer, W. Gerok · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 14 · S. 538-542
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgeprägte Knochenschmerzen, eine schwere Demineralisierung des Skeletts, Frakturen der Darmbeinschaufeln, des Sitz- und Schambeins sowie ausgedehnte Loosersche Umbauzonen in diesen Bereichen führten bei einer 38jährigen Patientin zur Diagnose einer hypophosphatämischen Osteomalazie. Die computergesteuerte Osteodensitometrie zeigte eine um 31 % reduzierte Hydroxylapatitdichte des Achsenskelettes. Histologisch war ein großer Anteil des Knochens nicht mineralisiert, Osteoklasten fehlten fast vollständig. Klinisch-chemisch fanden sich eine ausgeprägte Hypophosphatämie (0,48 mmol/l), eine erhöhte Ph…