Kardiomyopathie bei Hypocalcämie
D. Weise, Ch. Wüster, G. Baldauf, W. H. Schoels, R. Ziegler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 21 · S. 831-833
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 48jährigen Patientin fand sich als Ursache einer Kardiomyopathie mit schwerer globaler Herzinsuffizienz ein postoperativer Hypoparathyreoidismus mit ausgeprägter Hypocalcämie (1,38 mmol/l). Tetanien waren nicht aufgetreten. Die Patientin war zuvor wegen Struma mit Trachealeinengung dreimal an der Schilddrüse operiert worden. Die T3- und T4-Werte lagen im Normbereich. Durch Therapie mit Vitamin D3 und Calcium konnten die Serum-Calciumkonzentration in den unteren Normbereich angehoben werden (2,21 mmol/l). Dabei besserten sich im Laufe weniger Tage die subjektiven Beschwerden sowie die ra…