Langzeitergebnisse nach endoskopischer Sphinkterotomie bei Patienten mit Gallenblase in situ
G. Dresemann, G. Kautz, H. Bünte · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 13 · S. 500-505
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer katamnestischen Untersuchung an 185 Patienten, die wegen einer Choledocholithiasis und (oder) Papillenstenose bei Gallenblase in situ endoskopisch sphinkterotomiert worden waren, wurde die Bedeutung der endoskopischen Sphinkterotomie (EST) ab primäre und alleinige invasive Therapie ermittelt. Sie gelang zu 99,5 % bei einer Frühkomplikationsrate von 3,8 %, einer Frühletalität von 0,5 % und einer Notfalloperationsrate von 0,5 %. Steinfreiheit des Ductus choledochus bzw. ausreichender Galleabfluß wurde in 94,1 % der Fälle erzielt. Durchschnittlich 36,5 (6-75) Monate nach dem Eingriff betrug…