Indometacin und Furosemid bei Patienten mit Herzinsuffizienz: Nierenfunktion, Renin-Angiotensin-System und renale Prostaglandine
H. Kahles, A. J. G. Riegger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 45 · S. 1737-1740
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zehn Patientinnen mit einer Herzinsuffizienz unterschiedlicher Ätiologie (Schweregrad NYHA II-III) wurde in einer placebo-kontrollierten Einfachblindstudie der Einfluß von Indometacin (150 mg/d per os) auf Urinvolumen und Kochsalzausscheidung, glomeruläre Filtrationsrate, renale Prostaglandine sowie Renin- und Aldosteronkonzentration im Plasma vor und nach Gabe von 40 mg Furosemid per os untersucht. Obwohl in keinem Fall eine Hyponatriämie vorlag und die Plasmareninwerte im Normbereich waren, bewirkte die Prostaglandinsynthesehemmung durch Indometacin eine signifikante Reduktion des Urinvolum…