Die Synkope als verkanntes Leitsymptom einer Pulmonalembolie
Claudia Stöllberger, J. Slany, Ch. Stöberl, A. Kroiss · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 12 · S. 443-446
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 155 stationären Patienten mit gesicherter Pulmonalembolie waren bei 31 eine oder mehrere Synkopen der Grund zur Klinikaufnahme. Bei allen fanden sich mindestens zwei weitere Hinweise auf eine akute Pulmonalembolie: Immer bestand eine Tachypnoe, 28 klagten über Dyspnoe, 25 hatten eine Sinustachykardie (> 100/min), 24 eine Halsvenenstauung und 16 eine tiefe Beinvenenthrombose. Bei 21 Patienten wies das Elektrokardiogramm Zeichen der Rechtsherzbelastung auf, in 15 von 20 Fällen lag der arterielle Sauerstoffpartialdruck unter 70 mm Hg. Bei 23 Patienten war trotz Atemnot der Röntgenbefund des Thor…