Pseudothrombopenie - eine Störung der Thrombozytenzahlbestimmung
B. Rosenkranz, H. Wisser, J. Ch. Bode · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1985 · Heft 13 · S. 492-495
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Patienten wurde mittels eines automatischen Zählgerätes eine fälschlich zu niedrige Thrombozytenzahl ermittelt (Pseudothrombopenie). Die maschinell (ELT-8) ermittelten Werte betrugen initial 30 000, 8000 bzw. 8000/µl. In der Zählkammer konnten zahlreiche Agglutinate nachgewiesen werden. Während die Auszählung beim ersten Patienten einen tatsächlichen Wert von im Mittel 252 000/µl ergab, waren die beiden anderen Präparate aufgrund der Häufung von Agglutinaten nicht auszählbar. Die artifiziell zu niedrigen Thrombozytenzahlen im Zählgerät ließen sich demnach dadurch erklären, daß die in vit…