Syndrom der engen oberen Thoraxapertur: »Thoracic-outlet«-Syndrom
D. Abendroth, H. Fürst, H. M. Becker · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 09 · S. 334-340
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die neurovaskulären Kompressionssyndrome der oberen Thoraxapertur sind in erster Linie charakterisiert durch die Druckläsion des Plexus brachialis, in zweiter Linie zusätzlich durch Gefäßschädigungen. Die Indikation zur operativen Intervention ergibt sich aus anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden, aus Funktionsverlusten von Schulter-, Arm- oder Handmuskulatur sowie eingetretenen Gefäßveränderungen. Die Behandlung der Wahl ist die transaxilläre Resektion der ersten Rippe. Irreversible Gefäßschäden erfordern zusätzliche gefäßchirurgische Maßnahmen. Innerhalb von 5 Jahren wurden an 27 Kranken 31…