Kombinierte Nervenschäden und Embolia cutis medicamentosa nach intraglutäaler Fehlinjektion
C. Hornig, W. Dorndorf · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 06 · S. 221-223
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patienten kam es nach intramuskulärer Injektion in den oberen äußeren Quadranten des M. glutaeus maximus zur Spritzenlähmung des Nervus ischiadicus mit gleichzeitiger Schädigung weiterer peripherer Nerven. In engem zeitlichem Zusammenhang entwikkelten sich jedesmal Hautveränderungen im Sinne einer Embolia cutis medicamentosa, einmal entwikkelte sich eine ausgedehnte Muskelnekrose. Als Ursache ist in beiden Fällen eine ischämische Neuropathie durch embolischen Verschluß der Vasa nervorum infolge versehentlicher intraarterieller Injektion anzunehmen.