Halluzinationen bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
Daniel Weiss, Günter Höglinger, Fabian Klostermann, David Weise, Kirsten E. Zeuner, Heinz Reichmann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2022 · Heft 10 · S. 456-464
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungMehr als 20% der Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS) entwickeln Psychosen. Am häufigsten sind visuelle Halluzinationen. Bei der Entwicklung der Psychosen scheinen die Pathogenese der Parkinson-Erkrankung sowie ihre Dauer ebenso eine Rolle zu spielen wie modulierende Effekte der dopaminergen Therapie. Beim Therapiemanagement steht neben allgemeinen Maßnahmen zunächst die Anpassung der dopaminergen Therapie im Vordergrund. Dies kann zu einer Gratwanderung werden zwischen Besserung der Halluzinationen und Verschlechterung der Motorik. Bei unzureichendem Erfolg kann eine antipsychotis…