Psychologische Therapie effektiver und kognitiver Störungen bei Multipler Sklerose
Roßmüller, J. · Ergotherapie & Rehabilitation, Idstein · 2005 · Heft 3 · S. 8 bis 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Multiplen Sklerose treten neben den körperlichen Folgeerscheinungen oft auch psychische Störungen auf, die sich hauptsächlich in Depressionen oder Angststörungen äußern. Neuere Studien zeigen - wie der Autor ausführt - dass nicht nur die körperliche Befindlichkeit den psychischen Zustand beeinflusst sondern dass auch umgekehrt die Besserung einer depressiven Episode einen nachweisbaren und messbaren Einfluss auf Körperfunktionen haben kann. Dies bedeutet, dass neben der Behandlung der körperlichen Symptome auch eine psychologisch-therapeutische Unterstützung zu einer Mehr-Säulen-Therapie der MS gehört.