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Genetische Hämochromatose und das HFE-Gen: von der Molekulargenetik zur klinischen Diagnostik

T. Höhler, G. Gerken · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2000 · Heft 06 · S. 509-515

Dokument
847769
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Gastroenterologie
Autor:innen
T. Höhler, G. Gerken
Ausgabe
Heft 06 / 2000
Jahrgang 38
Seiten
509-515
Erschienen: 2000-01-01 00:00:00
ISSN
0044-2771

Zusammenfassung

Zusammenfassung Mehr als 90% der Hämochromatosepatienten tragen eine charakteristische Mutation im HFE-Gen (C282Y). HFE moduliert die zelluläre Eisenaufnahme über den Transferrinrezeptor. Tierexperimentelle Ergebnisse lassen vermuten, dass diese Mutation niedrige intrazelluläre Eisenkonzentrationen in duodenalen Enterozyten und in der Folge eine verstärkte Eisenresorption aus dem Darm bedingen. Heterozygotie für die C282Y-Mutation beeinflusst den Verlauf anderer Lebererkrankungen wie Porphyria cutanea tarda und nichtalkoholische Steatohepatitis.

Schlagworte

Genetische Hämochromatose HFE Diagnostik Gentest Heterozygotie Genetic hemochromatosis genetic testing heterozygosity Zeitschrift für Gastroenterologie