Panikstörung aus psychodynamischer Sicht
Markus Bassler · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2000 · Heft 03 · S. 19-29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Die „Panikstörung” wurde erstmals von Klein (1964) als ein nosologisch eigenständiges Krankheitsbild definiert, wobei er dezidiert die Auffassung vertrat, dass diese vor allem durch eine neuro-physiologische Dysfunktion bedingt sei. In den letzten Jahren konnte diese ausschließlich biologische Erklärung der Panikstörung empirisch nicht bestätigt werden, weswegen gegenwärtig vor allem eine multifaktorielle Pathogenese von neurobiologischen und psychologischen Wirkfaktoren als Ursache angenommen wird. Die psychodynamischen Hypothesen zur Pathogenese der Panikstörung beziehen sich im Wesentlichen auf zwei…