42-jähriger Patient mit hämolytisch-urämischem Syndrom unter Gemcitabin-Therapie eines Adenokarzinoms der Leber
F Eckel, Chr Lersch, J Erdmann, B Schmidt, E Schulte-Frohlinde · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2000 · Heft 07 · S. 593-596
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 42-jähriger Patient war wegen eines Adenokarzinoms der Leber bereits 6 Monate mit 5-Fluorouracil chemotherapiert worden, als er wegen Tumorprogression auf eine Second-Line-Therapie mit Gemcitabin umgestellt wurde. Nach 4 Monaten kam es zu einem Anstieg der diastolischen Blutdruckwerte, Beinödemen und Erbrechen. Im Labor zeigten sich eine Anämie, eine Thrombopenie, vermehrte Fibrinogenspaltprodukte und ein Anstieg der Retentionsparameter. Zusätzlich fand sich eine ausgeprägte Proteinurie mit renaler Hämaturie, sodass die Diagnose eines hämolytisch-urämischen Syndroms gestellt wurde. Nach Tra…