Heparininduzierte Thrombo-zytopenie Typ II als Ursache eines schweren Rezidivs einer Lungenembolie
F Nickels, T Müller, C Schulz, C Nabel, A Sigel, W Notheis, F Muders, M Reng, G A. J Riegger, M Pfeifer · Pneumologie · 2001 · Heft 01 · S. 44-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) stellt eine seltene Komplikation einer Heparintherapie dar. Die schwere Form HIT II ist gekennzeichnet durch eine Thrombozytopenie und thrombotische und thromboembolische Ereignisse. Wir berichten über einen 24-jährigen Mann, der initial auf unserer Intensivstation mit einer zentralen, rechtsseitigen Lungenembolie und einer Beinvenenthrombose der rechten V. femoralis superficialis aufgenommen, und anschließend einer systemischen Urokinase-Lysetherapie über 7 Tage zugeführt wurde. Darunter kam es zu einer fast vollständigen Rückbildung der pulmonalen E…