Tinea capitis durch Trichophyton violaceum
N.N. · Aktuelle Dermatologie · 2001 · Heft 01/02 · S. 34-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 13 Jahre alten Mädchen entwickelten sich scheibenförmige Herde mit Haarverlust neben relativ scharf begrenzten Herden mit zum Teil weißlicher pityriasiformer Schuppung und Pustelbildung. Die mykologische Kultur zeigte ein Wachstum von Trichophyton violaceum. Die systemische Behandlung wurde über 6 Wochen mit 100 mg Itraconazol täglich durchgeführt. Zusätzlich kamen lokale Keratolytika und Antibiotika zum Einsatz. Unter dieser Therapie kam es zu einer kompletten Abheilung. T. violaceum führt zu einer endotrichen Infektion und findet sich meist bei Einwanderern aus Nordafrika. Die meist n…