Wertigkeit der Elektrophysiologie bei Hirnstammischämie und normalem diffusionsgewichteten und hoch auflösenden MRT
A. Mika-Grüttner, J. Marx, F. Thömke, S. Fitzek, C. Fitzek, P. P. Urban, P. Stoeter, H. C. Hopf · Klinische Neurophysiologie · 2001 · Heft 03 · S. 135-140
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 22 von 156 prospektiv untersuchter Patienten mit klinischen Zeichen einer akuten Hirnstammischämie hatten normale hoch auflösende T1- und T2- sowie diffusionsgewichtete Magnetresonanztomographien (MRT). Bei 17 dieser Patienten wurde nach den klinischen Verlaufskriterien ein PRIND oder eine TIA diagnostiziert. 16 dieser 22 Patienten hatte abnorme elektrophysiologische Befunde, vowiegend beim Masseterreflex, der Elektrookulographie und den akustisch evozierten Potenzialen. Bei 8 von 11 im Verlauf untersuchten Patienten fand sich eine Besserung oder vollständige Rückbildung abnormer elektrophysiolog…