Die autistische Hebephrenie
Grit Althaus, S. Kamolz, E. Franzek, B. Pfuhlmann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 10 · S. 482-487
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Konzept der Hebephrenie in der Tradition von Kleist und Leonhard beschreibt in ihrer Symptomatik scharf umrissene Krankheitsbilder mit stabiler Symptomkonstellation, deren zentrales Merkmal in einer Verflachung der mittelbaren Gefühlswelt besteht. Anhand von sechs exemplarischen Kasuistiken wird eine der vier Subformen, die autistische Hebephrenie, dargestellt. Das Krankheitsbild ist neben dem Kernsymptom der affektiven Abflachung gekennzeichnet durch eine autistische Abgewandtheit, eine undurchdringliche Mimik und passagere Verstimmungen mit impulshaften „aggressiven Erregungsausbrüchen”. Di…