Therapie der Osteoporose mit Fluoriden
M. Hüfner, H. Siggelkow · Aktuelle Rheumatologie · 2001 · Heft 05 · S. 205-212
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit vielen Jahren wird diskutiert, ob und unter welchen Bedingungen fluoridinduzierter Knochen eine ausreichende Stabilität hat. Nicht umstritten ist die einmalige Selektivität, mit der Fluoridionen die Proliferation und Matrixsynthese des Osteoblasten stimulieren. Gleichzeitig wird jedoch Fluorid in den neuen Knochen abgelagert und führt durch Störung der Kristallstruktur zur Beeinträchtigung der mechanischen Kompetenz, wenn eine bestimmte toxische Schwelle überschritten wird. Zudem verzögert Fluorid die Mineralisation und kann bei zu hoher Dosierung osteomalazieartige Veränderungen auslösen, d…