Angehörigengruppen in der stationären Depressionsbehandlung
Ferdinand Keller, Bernadette Schuler · Psychiatrische Praxis · 2002 · Heft 03 · S. 130-135
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANLIEGEN: Durchführung und Evaluation von Angehörigengruppen von Patienten mit einer affektiven Störung sind bisher nur selten beschrieben worden (im Unterschied zu Angehörigengruppen bei schizophrenen Patienten). Inzwischen bieten etwa drei Viertel der momentan 53 spezialisierten Depressionsstationen Angehörigengruppen an, und wir beschreiben Ergebnisse und Erfahrungen mit einer fortlaufend zweiwöchig durchgeführten Gruppenform, in der direkt auf die Fragen der Angehörigen eingegangen wird. METHODE: Die Gruppenprotokolle über 18 Monate werden ausgewertet hinsichtlich Gruppenzusammensetzung, Them…