CareLit Fachartikel

Ist eine Primär-, Sekundär- oder Tertiärprävention der koronaren Herzerkrankung durch Estrogene und Gestagene möglich?

F. Husmann · Zentralblatt für Gynäkologie · 2002 · Heft 04 · S. 194-197

Dokument
848354
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zentralblatt für Gynäkologie
Autor:innen
F. Husmann
Ausgabe
Heft 04 / 2002
Jahrgang 124
Seiten
194-197
Erschienen: 2002-04-01 00:00:00
ISSN
0044-4197

Zusammenfassung

Zusammenfassung Klinische Studien zur Primärprophylaxe der Koronarsklerose haben gezeigt, dass durch eine Estrogenapplikation bei Frauen in der Postmenopause das relative Risiko um rund 50 % reduziert werden kann, wenn die Therapie bei Abnahme der endogenen Estrogenbildung eingeleitet wird. Vielschichtige Estrogenwirkungen (z. B. Vasodilatation, Hemmung der Proliferation der glatten Muskelzellen der Gefäßwand) können diese Befunde erklären. Aus einigen Untersuchungen zur Sekundär- und Tertiärprophylaxe der Koronarsklerose lässt sich folgern, dass Estrogene allein oder in Kombination mit bestimmten Gestagenen ein…

Schlagworte

Arteriosklerose Primär- Sekundär- Tertiärprävention Hormonsubstitution Estrogenwirkungen Gefäßsystem Postmenopause Atherosclerosis Primary - secondary - tertiary prevention Hormone replacement therapy Oestrogen actions Vascular system Zentralblatt für Gynäkologie