Thromboseprophylaxe in der Schwangerschaft nach Polytraumatisierung mit Splenektomie und Immobilisation bei heparininduzierter „relativer“ Thrombozytopenie Typ II
C. Porzelt, B. Drummer, A. Hoffmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2002 · Heft 08 · S. 784-786
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) wird oft erst beim Auftreten thromboembolischer Komplikationen, seltener durch kutane Intoleranzreaktionen evident []. Die Häufigkeit einer HIT wird mit etwa 0,5 - 5 % aller mehr als 5 Tage mit Heparin behandelten Patienten angegeben []. Gefürchtet ist die immunologisch vermittelte HIT vom Typ II die zum „white-clot-syndrome“ führen kann [, ]. Neben dem Absetzen von Heparin kann bisher nur der Wirkstoff Danaparoid-Natrium (Orgaran® []), bei der Behandlung schwangerer Patientinnen eingesetzt werden, worüber mehrere Fallberichte existieren [, ]. Eine Ver…