Psychoedukative, kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen bei bipolaren Störungen
A. Schaub · Krankenhauspsychiatrie · 2002 · Heft Sh1 · S. 31-37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Begünstigt durch aktuelle biopsychosoziale Störungsmodelle und einer veränderten Rolle der Patienten und ihrer Angehörigen im Behandlungskontext hat in den letzten 15 Jahren eine Trendwende in der Psychotherapie bipolarer Störungen eingesetzt. Ansatzpunkte für kombiniert pharmakologisch-psychotherapeutische Interventionen sind familiäres Überengagement (High Expressed Emotion), Belastungen durch bedeutende Lebensereignisse, Verschiebungen der Tagesrhythmik, soziale Defizite sowie insbesondere Probleme in der Krankheitsbewältigung und Akzeptanz der pharmakologischen Behandlung, da diese den Krankh…