Rationale Differenzialdiagnostik und Vorgehensweise bei Verdacht auf Meningitis/Enzephalitis
H.-W. Pfister, R. Kaiser · Aktuelle Neurologie · 2003 · Heft 01 · S. 27-34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Differenzialdiagnostik eines meningitischen oder meningoenzephalitischen Syndroms müssen erregerbedingte (infektiöse) Erkrankungen des Zentralnervensystems von nicht erregerbedingten Erkrankungen wie etwa einer Meningeosis carcinomatosa, einer Neurosarkoidose oder einer zerebralen Vaskulitis abgegrenzt werden. Es muss versucht werden, unter Berücksichtigung der folgenden 5 Kriterien die Diagnose zu stellen: anhand 1. des klinischen Verlaufs (akut, subakut oder chronisch), 2. des Liquorbefunds (z. B. Zelldifferenzierung, Eosinophilie, Glukoseerniedrigung und daraus resultierender mikrobiolo…