Aktuelle Diagnostik und Therapie der nicht okklusiven mesenterialen Ischämie
S. Ernst, B. Luther, N. Zimmermann, H. Böhner, R. Wilke, P. Feindt, G. Fürst · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2003 · Heft 04 · S. 515-523
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Die nicht okklusive mesenteriale Ischämie (NOMI) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung. Therapie und Prognose hängen von der Zeitspanne zwischen Auftreten der ersten Beschwerden und Diagnosesicherung ab. MATERIAL UND METHODE: 4 Patienten mit einer NOMI wurden mittels intraarterieller Gabe eines Bolus von 20 µg Alprostadil (Prostavasin®) in die A. mesenterica superior und fortgesetzter intraarterieller Infusion von 60 µg Alprostadil pro Tag über 3 Tage behandelt. ERGEBNISSE: Alle 4 Patienten zeigten eine Rückbildung der mesenterialen Ischämie. Ein Patient konnte beschwerdefrei entlasse…