Eine neue Methode zur Optimierung der Verbundfestigkeit zwischen Knochenzement und azetabulärem Knochen beim künstlichen Hüftgelenkersatz
D. C. Wirtz, B. Lelgemann, F. Jungwirth, F. U. Niethard, R. Marx · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2003 · Heft 02 · S. 209-216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung STUDIENZIEL: Bei zementierten Hüftendoprothesen lockert die Pfannenkomponente häufig früher als die Femurschaftkomponente. Dies ist vornehmlich bedingt durch die fehlende hydrolysestabile Ankopplung des hydrophoben Kochenzementes an die hydrophile Knochenoberfläche des Azetabulums. Ziel dieser Studie war es, ein mehrkomponentiges Schichtsystem (Knochenhaftvermittler) zu entwickeln, das durch amphiphile Eigenschaften dieses hydrolytische Interfacedebonding verhindert und zu einer Verbesserung der Verbundfestigkeit zwischen azetabulärem Knochen und Knochenzement führt. METHODE: In einer ersten Test…