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Temperament und affektive Erkrankungen - geschichtliche Grundlagen einer aktuellen Diskussion

U. Ehrt, P. Brieger, A. Marneros · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2003 · Heft 06 · S. 323-331

Dokument
849677
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
U. Ehrt, P. Brieger, A. Marneros
Ausgabe
Heft 06 / 2003
Jahrgang 71
Seiten
323-331
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Ideengeschichte des Temperamentbegriffes, wie er heute verstanden wird, beginnt im antiken Griechenland mit der vielzitierten und Hippokrates zugeschriebenen Viersäftelehre, welche in Form der Humoraltheorie die Jahrhunderte überdauerte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierten Wilhelm Wundt und sein früherer Schüler Emil Kraepelin neue Aspekte zur theoretischen Fassung von Temperament. Wundt sah Temperament durch zwei Dimensionen gekennzeichnet: „Geschwindigkeit des Wechsels von Emotionen” und „Intensität von Emotionen”. Kraepelin beobachtete vier „Grundzustände” (depressiv, manisch, erre…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie