CareLit Fachartikel

Lebensbedrohliches malignes neuroleptisches Syndrom unter Olanzapin

Andrea Kopf, Johannes Köster, Andreas Schulz, Horst Krömker, Thomas Becker · Psychiatrische Praxis · 2003 · Heft 05 · S. 279-282

Dokument
849727
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Andrea Kopf, Johannes Köster, Andreas Schulz, Horst Krömker, Thomas Becker
Ausgabe
Heft 05 / 2003
Jahrgang 30
Seiten
279-282
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das Vorkommen eines malignen neuroleptischen Syndroms (MNS) unter atypischen Neuroleptika ist selten. Wir berichten von einer 49-jährigen Patientin, welche 12 Tage nach einer Reexposition mit Olanzapin ein schweres lebensbedrohliches MNS ausbildete. Neben intensivmedizinischer Therapie erfolgten neun Elektrokrampfbehandlungen (EKT), die bilaterale EKT führte zu klinischer Stabilisierung. Zum Entlassungszeitpunkt (> 2 Monate nach Episodenbeginn) bestand weitgehende Remission. Anamnestisch war 14 Monate zuvor bereits ein schweres MNS unter einer Aufdosierung mit Clozapin und 4 Wochen nach Haldol-De…

Schlagworte

Psychiatrische Praxis