Medikamentöse Prävention des Mammakarzinoms: eine Übersicht über die Literatur und den Stand in Deutschland
S. Paepke, G. v. Minckwitz, M. Kaufmann, U. Schwarz-Boeger, V. R. Jacobs, M. Aigner, K. Pfeifer, M. Ehmer, C. Hüttner, J. U. Blohmer, M. Kiechle · Zentralblatt für Gynäkologie · 2003 · Heft 09 · S. 338-345
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Prävention des Mammakarzinoms ist zunehmend in den Fokus gesundheitspolitischer Überlegungen und in den Bereich ärztlichen Handelns gerückt.Die Daten der aktuellen Metaanalyse aller vier randomisierten Tamoxifen-Präventionsstudien zeigen eine Reduktion der Mammakarzinominzidenz von 38 % (Odds Ratio 0,62; 95 % CI 0,42-0,89), dies führte in den USA zur Zulassung des Medikaments in der Indikation Prävention des Mammakarzinoms bei einem errechneten Risiko > 1,66 %.Neben Tamoxifen wird eine Reihe weiterer Substanzen mit dem Ziel der Inzidenz- und Mortalitätssenkung und der Erhöhung des therapeutis…