Verringerte kortikale Inhibition bei Patienten mit Major Depression
M Bajbouj, P Neu, AH Neuhaus, L Niehaus · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es gibt eine Reihe klinischer, pharmakologischer und bildgebender Befunde, dass Patienten mit Major Depression eine gestörte kortikale Inhibition aufweisen. Darüber hinaus weisen unterschiedliche Untersuchungen darauf hin, dass antidepressiv wirksame Interventionen wie die Elektrokonvulsionstherapie und die Vagusnervstimulation mit einer Zunahme des zentralen, inhibitorischen Tonus einhergehen. Die transkranielle Magnetstimulation des Motorkortex bietet ein elegantes Modell zur funktionellen Untersuchung inhibitorischer Regelkreise. 21 unmedizierte Patienten mit einer Major Depression wurden mit der transkraniel…