Endotheliales P-Selektin als Zielstruktur von Heparinwirkungen bei der Hemmung experimenteller Melanommetastasen der Lunge
RJ Ludwig, C Tandi, M Podda, JE Schultz, B Boehme, E Jäger, R Henschler, WH Boehncke, TM Zollner, R Kaufmann, J Gille · Aktuelle Dermatologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Heparin die spontane und experimentelle Metastasierung in verschiedenen Tumormodellen effektiv inhibieren kann. In den von uns durchgeführten Studien unterdrückt bereits die einmalige Gabe von unfraktioniertem Heparin vor i.v. Inokulierung mit B16-Melanomzellen dosisabhängig die Ausbildung von Lungenmetastasen. Demgegenüber lassen sich keine anti-metastatischen Effekte nachweisen, wenn mit der Heparin-Behandlung nach Etablierung der Metastasen begonnen wird. Auf zellulärer Ebene werden die Effekte des Heparins überwiegend auf die Hemmung P-Selektin-abhängiger Bindungen…