Hängt das Ergebnis einer Thrombolyse mit rekombinantem Gewebe-Plasminogenaktivator (rt-PA) beim Kaninchen vom Erythrozyten- und Fibringehalt eines Thrombus ab?
K. Kirchhof, M. Sikinger, T. Welzel, S. Zoubaa, K. Sartor · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 01 · S. 98-105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ZIEL: Zu überprüfen, ob der Erfolg einer Lyse mit rekombinantem Gewebe-Plasminogenaktivator (rt-PA) vom Erythrozyten- und Fibringehalt eines Thrombus abhängt. METHODE: 30 Minuten nach Verschluss der A. cerebri media mit 20 Stunden alten roten oder weißen Emboli wurde bei 23 Kaninchen eine intraarterielle Thrombolyse mit 3 mg rt-PA/kg Körpergewicht durchgeführt. 20 Kaninchen dienten als Kontrolle. Die zerebrale Perfusion wurde MR-tomographisch überwacht. ERGEBNISSE: rt-PA entfaltete nur bei Gefäßverschlüssen mit roten Emboli eine thrombolytische Wirkung. In dieser Gruppe sank die mittlere Transitz…