Subdurale gekammerte Abszesse nach neonataler Colimeningitis
J. Sonntag, D. Kaczmarek, G. Brinkmann, G. Kammler, H. H. Hellwege · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 01 · S. 32-35
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Meningitis durch Escherichia coli ist eine prognostisch ungünstig verlaufende Erkrankung des Neugeborenen. Insbesondere für auftretende Komplikationen wie Empyem, Ventrikulitis und Abszesse existieren keine einheitlichen Therapieempfehlungen. Neben der systemischen Antibiotikagabe werden neurochirurgische Interventionen und/oder eine lokale Antibiotikainstillation diskutiert. Ein übertragenes Mädchen (42 + 4 Schwangerschaftswochen) wird mit ausgeprägter fetaler Azidose (Nabelarterien-pH 6,96) spontan geboren und entwickelt am 2. Lebenstag eine Sepsis mit Meningitis. Es wird sofort mit der Gab…