Die Herzfrequenzvariabilität als Tool zur Steuerung präventivmedizinischer Maßnahmen
M Mück-Weymann · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2004 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Herzfrequenzvariabilität (HFV) spiegelt verschiedene komplexe „Regelaktivitäten“ des autonomen Nervensystems sowie anderer (z.B. humoraler oder zentralnervöser) Integrationssysteme global–z.B. im Sinne adaptiver oder assimilativer Prozesse–wider. Strukturelle (z.B. Herzinfarkt, Herzinsuffizienz), pharmakologische (z.B. Antidepressiva) oder funktionelle Einflüsse (z.B. Bluthochdruck, Stress, Depressivität) können etwa Adaptivität und damit die HFV einschränken. Der Globalindikator HFV fasst die Aktivität psycho-neuro-kardialer Funktionskreise zusammen und kann auch Auskunft über protektive und ressourcenorien…