Management der akuten heparininduzierten Thrombozytopenie Typ II während der Schwangerschaft und peripartal
H. Schinzel, G. Bühler, D. Peetz, J. Wiechelt, D. Macciella, B. Tanner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2004 · Heft 10 · S. 1098-1105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Schwangerschaft und im Wochenbett wird nur bei akuten Thromboembolien bzw. bei Patientinnen mit deutlich erhöhtem Thromboembolierisiko Heparin appliziert. Da die Therapie inzwischen weit gehend mit niedermolekularen Heparinen erfolgt, bei denen die HIT-II-Inzidenz deutlich geringer ist als bei den unfraktionierten Heparinen, stellt die heparininduzierte Thrombozytopenie Typ II ein seltenes Ereignis bei diesem Kollektiv dar. Die HIT II ist eine vital bedrohliche Heparinnebenwirkung, die bereits bei Verdacht zum sofortigen Abbruch der Heparintherapie führen muss. Die Erfahrungen mit alternat…