Depression und kardiale Reaktivität
H Schauenburg, J Ehrenthal, M Fey, C Herrmann-Lingen · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2004 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Zahlreiche Untersuchungen deuten auf einen Zusammenhang zwischen komorbider Depression und einer erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrate bei KHK- bzw. Post-Infarkt-Patienten hin. Gründe dafür werden u.a. in einer bei depressiven Patienten veränderten sympathischen und parasympathischen Innervation des Herzens vermutet. Die Frage, ob diese veränderte Innervation primär eine Folge der Depression oder aber der Herzerkrankung selber darstellt, konnte aufgrund der Tatsache, dass selten herzgesunde depressive Patienten auf ihre Herzfunktion hin untersucht worden sind, bisher nicht geklärt werden. Method…