CareLit Fachartikel
Molekulargenetik und molekulare Diagnostik bei Schilddrüsenerkrankungen
K Miehle, R Paschke · Der Nuklearmediziner · 2004 · Heft 02 · S. 120-122
Dokument
850401
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Somatische konstitutiv aktive Mutationen im TSH-Rezeptor-Gen sind in ca. 60 % der autonomen Schilddrüsen-Adenome und in bis zu 45 % der heißen Knoten hyperthyreoter multinodulärer Strumen nachweisbar. TSH-Rezeptor-Keimbahnmutationen wurden in Familien mit autosomal dominanter nicht-autoimmuner Hyperthyreose gefunden. Bei malignen Schilddrüsenerkrankungen ist die molekulare Diagnostik vor allem für den Nachweis von Mutationen im RET-Protoonkogen bei medullärem Schilddrüsenkarzinom etabliert.
Schlagworte
Autonomie
TSH-Rezeptormutation
medulläres Schilddrüsenkarzinom
Familienscreening
Thyroid autonomy
TSH-receptor mutation
medullary thyroid carcinoma
family screening
Der Nuklearmediziner