Das mitigierte Erysipel nach Fremdmaterialimplantation
J Sauer, T Weyer, A Seifert · Zentralblatt für Chirurgie · 2004 · Heft 03 · S. 220-224
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach chirurgischen Eingriffen mit Implantation von Fremdmaterialien wie Endoprothesen, Metallplatten oder Kunststoffnetzen besteht bei Entzündungen im Bereich der Narbe die Notwendigkeit zur Revision, da eine Infektion des Implantatlagers und damit die Beteiligung des Implantats nicht ausgeschlossen werden kann. Liegt ein mitigiertes Erysipel vor, lassen sich in den während der Revisionen entnommenen Abstrichen nur in seltenen Fällen Bakterien nachweisen. Die Erkrankung verläuft rezidivierend, da das Problem der Abwehrschwäche und der Lymphostase der Haut und Unterhaut durch die chirurgische Ther…