TE à chaud beim Peritonsillarabszeß – besteht ein erhöhtes Nachblutungsrisiko?
A Groh, S Frühwald, H Maier · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die TE à chaud ist neben der Abszesspunktion und der Abszessspaltung in Deutschland ein etabliertes Verfahren zur Behandlung des Peritonsillarabszesses (PTA) Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Dunne et al. hatte nach TE à chaud bei PTA ein mit 22% stark gehäuftes Auftreten von sekundären Nachblutungen zwischen dem 6.–8. postoperativen Tag gezeigt. Über ein derart erhöhtes Nachblutungsrisiko war bislang in der Literatur nicht berichtet worden. Wir haben diese Beobachtung im Rahmen einer retrospektiven Untersuchung am Krankengut des BWK Ulm überprüft. Erfasst wurden dabei 273 Patienten bei denen im Zeitraum…