Häufigkeit und mögliche prognostische Bedeutung qualitativer Riechstörungen
T Hummel, H Maroldt, J Frasnelli, B Landis, KB Hüttenbrink, S Heilmann · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel der Studie war, Häufigkeit und prognostische Bedeutung qualitativer Riechstörungen zu untersuchen. Insgesamt wurden 868 Patienten einbezogen, 160 hatten paromische Riecheindrücke (PAR) und 59 schilderten Phantosmien (PHANT). Bei Patienten ohne qualitative Riechstörung (PAT) war die Ursache in 30% ein Trauma, in 23% ein Infekt und in 17% eine sinunasale Erkrankung; in 22% konnte keine Ursache festgestellt werden. Bei PAR lagen diese Zahlen bei 7%, 70%, 8% und 12%; bei PHANT waren sie 20%, 54%, 15% und 17%. Die Gruppe der hyposmischen PAR zeigte beim 1. Besuch im Vergleich zu PAT eine bessere Diskrimination v…