CareLit Fachartikel

Schlaflabordiagnostik: Ist die zweite Untersuchungsnacht zur sicheren Abklärung schlafbezogener Atemstörungen tatsächlich immer erforderlich?

B Roth, O Niclas, T Grundmann, A Lausen · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03

Dokument
850474
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pädiatrische Praxis
Autor:innen
B Roth, O Niclas, T Grundmann, A Lausen
Ausgabe
Heft 03 / 2004
Seiten
–
Erschienen: 2004-03-04 00:00:00
ISSN
0935-8943

Zusammenfassung

Zur sicheren Diagnosestellung wird die polysomnographische Untersuchung an zwei aufeinanderfolgenden Nächten gefordert. So sollen Störungen des Schlafs aufgrund der ungewohnten Umgebung und der angelegten Meßinstrumente (sogenannter „First-Night-Effect“) durch Adaptation reduziert werden. Vor dem Hintergrund zunehmenden Kostendrucks und um Patienten mit auffälligen Befunden bereits in der zweiten Nacht einer Therapie zuzuführen, wird die zweite Untersuchungsnacht zunehmend in Frage gestellt. Methode: Bei 100 Patienten wurden jeweils Respiratory Disturbance Index (RDI) und Sauerstoff-(O2-)entsättigungen von zwei…

Schlagworte

Polysomnographie first-night-effect schlafbezogene Atemstörungen Pädiatrische Praxis