Schlaflabordiagnostik: Ist die zweite Untersuchungsnacht zur sicheren Abklärung schlafbezogener Atemstörungen tatsächlich immer erforderlich?
B Roth, O Niclas, T Grundmann, A Lausen · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zur sicheren Diagnosestellung wird die polysomnographische Untersuchung an zwei aufeinanderfolgenden Nächten gefordert. So sollen Störungen des Schlafs aufgrund der ungewohnten Umgebung und der angelegten Meßinstrumente (sogenannter „First-Night-Effect“) durch Adaptation reduziert werden. Vor dem Hintergrund zunehmenden Kostendrucks und um Patienten mit auffälligen Befunden bereits in der zweiten Nacht einer Therapie zuzuführen, wird die zweite Untersuchungsnacht zunehmend in Frage gestellt. Methode: Bei 100 Patienten wurden jeweils Respiratory Disturbance Index (RDI) und Sauerstoff-(O2-)entsättigungen von zwei…