Identifizierung von zwei heterozygoten Mutationen im SLC26A4/PDS-Gen einer Familie mit Pendred-Syndrom
R. Birkenhäger, F. B. Knapp, T. Klenzner, A. Aschendorff, J. Schipper · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 12 · S. 831-835
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Das Pendred-Syndrom ist eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung. Neben einer Schwerhörigkeit und einer Schilddrüsenfunktionsstörung tritt auch eine Fehlbildung des Innenohrs, ein erweiterter Aquaeductus vestibularis auf. Das Gen SLC26A4/PDS für das Pendred-Syndrom wurde durch „linkage analysis” auf Chromosom 7q31 kartiert. Dieses Protein wird im Innenohr, in der Schilddrüse, Niere und Plazenta exprimiert. Funktionelle Untersuchungen nach Expression von Pendrin in Xenopus-laevis-Oocyten zeigten, dass es sich bei dem Genprodukt (Pendrin) um einen Jodid/Chlorid bzw. Jodid/Format-Tra…