EDITORIAL:BEHANDLUNGSFEHLER IM KRANKENHAUS -HÄUFIG SCHWER UND UNERKANNT, NICHT SELTEN TÖDLICH
JANSSENS, U.; GRAF, J. · plexus, Augsburg · 2005 · Heft 1 · S. 2 bis 4
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer Studie des amerikanischen Institute of Medicine wird festgestellt, dass in den Vereinigten Staaten jedes Jahr zwischen 44.000 und 98.000 Patienten als Folge vermeidbarer medizinischer und organisatorischer Fehler und Zwischenfälle versterben. Der offene Umgang mit Behandlungsfehlern ist sehr unterschiedlich. Dabei werden vor allem erhebliche Defizite bei der Patientenaufklärung festgestellt. Bei einer Befragung gab es erhebliche Unterschiede in den europäischen Ländern: in den Niederlanden und den skandinavischen Ländern war die Bereitschaft zu Aufklärung und kompletten Information am höchsten.