WAHRNEHMUNGSFÄHIGKEIT VON INTENSIVPATIENTEN UNTER SEDIERENDEN MEDIKAMENTEN
LINSTEDT, U.; WILLWEBER, A.; MICHELS; STRUMPF, M. · plexus, Augsburg · 2005 · Heft 1 · S. 41 bis 43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Autoren machen deutlich, dass Medikamente zur Analogsedierung unterschiedlichen Einfluss auf Wahrnehmung und Gedächtnis haben. Zur Reduktion der emotional negativ gefärbten Erinnerung währen der Intensivtherapie gibt es verschieden Möglichkeiten. Um diese gezielt einsetzen zu können, ist eine möglichst genaue Kenntnis der Wahrnehmungsfähigkeit nötig. Bewusstlose Patienten sind nicht unbedingt ohne Wahrnehmung. Diese Erkenntnis macht sich die Musiktherapie zunutze. Einfache, unaufdringliche Musik kann dem komatösen Patienten helfen, wieder Kontakt zu seiner Außenwelt zu finden.