CareLit Fachartikel

Narzissmus und Macht

Hans-Jürgen Wirth · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2004 · Heft 03 · S. 289-293

Dokument
850651
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Hans-Jürgen Wirth
Ausgabe
Heft 03 / 2004
Jahrgang 5
Seiten
289-293
Erschienen: 2004-01-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Abstract Narzisstisch gestörte Menschen streben nach Macht, weil sie damit ihr mangelhaftes Selbstwertgefühl kompensieren wollen. Umgekehrt nährt die Möglichkeit, Macht auszuüben, Größen- und Allmachtsfantasien. Macht wirkt wie eine Droge: Die Selbstzweifel verfliegen, das Selbstbewusstsein steigt. Machtfantasien dienen häufig der Überwindung unerträglicher Ohnmachtsgefühle: So empfinden narzisstisch gestörte Patienten häufig ein Gefühl der Macht, wenn sie mit ihrem selbstdestruktiven Agieren den Therapeuten ohnmächtig machen.Gehen Narzissmus, Macht und Aggression eine enge Verbindung ein, kommt es zu destruktiv…

Schlagworte

Macht Ohnmacht Narzissmus narzisstische Persönlichkeitsstörung Politik PiD - Psychotherapie im Dialog