Pathophysiologie und Therapie des reversiblen posterioren Leukoenzephalopathiesyndroms (RPLS)
M. Obermann, O. Kastrup, E. Gizewski, M. Maschke · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 10 · S. 481-489
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das posteriore reversible Leukoenzephalopathiesyndrom (RPLS) ist eine neurologische Erkrankung, die zunehmende Aufmerksamkeit in der medizinischen Fachliteratur erfährt. Das zeigt sich deutlich in der Zunahme an Veröffentlichungen in den letzten zwei Jahren. Sie führt zu ödematösen Veränderungen der weißen Substanz besonders im posterioren Parietal- und Okzipitallappen, den Basalganglien und dem Kleinhirn. Die Erkrankung ist häufig durch neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, zentrale Sehstörungen, Übelkeit mit Erbrechen, qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstöru…