Ereigniskorrelierte Potenziale von Patienten mit idiopathischen Kopfschmerzen - Beiträge zur Pathophysiologie und Differenzialdiagnostik
S. Evers · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 04 · S. 224-234
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ereigniskorrelierte Potenziale (EKP) stellen eine Methode zur elektrophysiologischen Untersuchung kognitiver Vorgänge dar. Patienten mit Migräne zeigen in den EKP einen Verlust der Habituation bei der kognitiven Reizverarbeitung, wenn diese zwischen den Migräneattacken untersucht wird. In der Migräneattacke besteht eine normale kognitive Reizverarbeitung. Dieses Phänomen des Habituationsverlustes verstärkt sich in den Tagen vor einer Migräneattacke. Auch bei Kindern und Jugendlichen kann es beobachtet werden, ist dort aber altersabhängig weniger stark ausgeprägt. Patienten mit Kopfschmerz bei sex…