Schlaf und schlafbezogene Atmungsstörungen 24 Stunden nach akutem Myokardinfarkt?
R Staats, R Hanske, W Lück, W Voss, B Schröter, C Nienaber, JC Virchow · Pneumologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS) gilt als Risikofaktor für die Entstehung einer koronaren Herzerkrankung. Es besteht eine positive Korrelation zwischen dem Respiratory Disturbance Index (RDI) und der kardiovaskulären Mortalität. In der Literatur werden vermehrte zentrale Apnoen nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) beschrieben. Die Therapie des ACS hat sich aufgrund der raschen invasiven Koronarintervention sowie dem Einsatz von Clopidogrel und GPIIbIIIa Inhibitoren verändert, so dass die Frage aufkommt, ob schlafbezogene Atmungsstörungen bei Patienten nach invasiver Herzkatheterinterventio…