Perakute Meningokokkensepsis im Kindesalter: Therapieoptionen und Outcome 1994–2003 an der Universitätskinder- und Jugendklinik Rostock
B Zimmermann, C Spang, D Hobusch, C Plath · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problem: Das Waterhouse-Friderichsen-Syndrom ist definiert als höchst akute Meningokokkensepsis mit Versagen der Nebennierenrinde, funktionell oder durch hämorrhagischen Infarkt. Die Letalität der Meningokokkensepsis beträgt 5–25%, beim Waterhouse-Friderichsen-Syndrom steigt sie dramatisch bis zu 95%. Vorboten des drohenden Multiorganversagens sind steil ansteigende Körpertemperatur, Erbrechen, Kreislaufversagen, Zyanose, rasch auftretende Petechien, Sugillationen und Koma. Patienten: Wir berichten über 16 Patienten mit Meningokokkensepsis (Alter 1–17 Jahre), davon 6 mit Glasgow-Meningokokken-Sepsis-Score 8–12 P…