Maternale und fetale Faktor V Leiden, Prothrombin G20210A und MTHFR C677T Mutationen bei HELLP-Syndrom
PM Neumaier-Wagner, B Leeners, S Rudnik-Schöneborn, K Zerres, S Kuse, R Lindt, W Rath · Zentralblatt für Gynäkologie · 2004 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Angeborene Thrombophilien waren in der Vergangenheit Gegenstand zahlreicher Untersuchungen bei Patientinnen mit hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen. Diese Studien zeigten, u.a. abhängig von der ethnischen Zusammensetzung des untersuchten Kollektivs, wiederholt widersprüchlich Ergebnisse. Da eine erhöhte plazentare Thromboseneigung mit konsekutiver plazenarer Minderperfusion als charakteristisches Merkmal insbesondere beim HELLP-Syndrom auftritt, war Ziel der vorliegenden Studie, die Assoziation zwischen den oben genannten Polymorphismen und dem Auftritt eines HELLP-Syndroms in einem kaukasi…